Nachhaltigkeit

DAS NACHHALTIGSTE RESTAURANT IN DEUTSCHLAND

Die Herstellung von veganem Essen gilt laut einer Studie der Boston Consulting Group als die ökologisch sinnvollste Maßnahme überhaupt. So spart eine vegane lebende Person im Jahr 2 Tonnen Treibhausgase ein, von tierquälender Massentierhaltung ganz zu schweigen. Für manche dieser Essen haben wir bislang das uns als achtsamstes Fleisch bekannte Wild aus heimischen Wäldern und Wildfisch aus dem Rhein als Zusatzoption angeboten. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und bieten seit August 2023 zusätzlich Produkte von Schweinen und Rindern an. Da das Thema stark polarisiert, laden wir zur Diskussion ein, denn wir machen das für ein Mehr an Tierwohl, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit.

"Nur" BIO
ist nicht nachhaltig genug!

Bislang kannten wir keinen Fleischerzeuger, der das Thema Tierwohl so achtsam behandelte, dass von der Geburt der Tiere an bis zu deren Schlachtung den Tieren eine aus unserer Sicht bestmöglich Behandlung zukommt. Mit dem Betrieb Land.Luft aus dem niederbayerischen Leberfing haben wir nun einen Erzeuger gefunden, der aus unserer Sicht maximal achtsam vorgeht.


Die Tiere leben auf großen Weiden. Die neu geborenen Tiere verbleiben bei den Elterntieren. Das ganze Leben lang haben die Schweine und Rinder auf großen Weiden viel mehr Platz als die bei Bio beispielsweise erlaubten 2,3 Quadratmeter pro Schwein, um sich artgerecht zu entfalten, ihren Instinkten zu folgen und sich in ein gesundes Sozialgefüge einzuordnen. Das Futter kommt, soweit möglich, vom eigenen Hof und aus der Region. Es ist selbstverständlich immer biologisch und nachhaltig produziert. Zu einer verantwortungsvollen Tierhaltung gehört auch der Verzicht auf unnötige Eingriffe, wie das Kupieren der Schwänze. Auch verzichtet Land.Luft auf die vorsorgliche Gabe von Antibiotika und umfangreiche Impfungen. Sinnvolle medizinische Versorgung ist dabei immer gegeben.

Tierwohl wissenschaftlich belegt

Bei der Schlachtung wird ein eigens entwickelter mobiler Schlachtanhänger verwendet. Die Schlachtung läuft für die Tiere frei von Stress und Angst ab, ohne schlimme Tiertransporte direkt auf der Weide. Begleitet werden die Rinder und Schweine dabei von den Landwirten, die sie schon ihr ganzes Leben lang kennen. Land.Luft verfolgt dabei eine möglichst vollständige Verarbeitung der Tiere nach dem „Nose to Tail“ Ansatz.


Eine bei Land.Luft durchgeführte Studie belegt wissenschaftlich, dass die Tiere bei der Schlachtung keinem erhöhten Stress ausgesetzt sind. Laktat und Cortisolwerte sind, anders als bei herkömmlichen Schlachtungen, nicht erhöht. Man kann deshalb valide annehmen, dass die Tiere sowohl den Transport zur Schlachtung, der ja ausfällt, als auch den Tötungsvorgang nicht realisieren.
Dies bewirkt ein drastisch erhöhtes Tierwohl.

Tierwohl wissenschaftlich belegt

Bei der Schlachtung wird ein eigens entwickelter mobiler Schlachtanhänger verwendet. Die Schlachtung läuft für die Tiere frei von Stress und Angst ab, ohne schlimme Tiertransporte direkt auf der Weide. Begleitet werden die Rinder und Schweine dabei von den Landwirten, die sie schon ihr ganzes Leben lang kennen. Land.Luft verfolgt dabei eine möglichst vollständige Verarbeitung der Tiere nach dem „Nose to Tail“ Ansatz.


Eine bei Land.Luft durchgeführte Studie belegt wissenschaftlich, dass die Tiere bei der Schlachtung keinem erhöhten Stress ausgesetzt sind. Laktat und Cortisolwerte sind, anders als bei herkömmlichen Schlachtungen, nicht erhöht. Man kann deshalb valide annehmen, dass die Tiere sowohl den Transport zur Schlachtung, der ja ausfällt, als auch den Tötungsvorgang nicht realisieren.
Dies bewirkt ein drastisch erhöhtes Tierwohl.

Idealismus in Verbindung mit pragmatischer Achtsamkeit ist besser als reiner Idealismus

Konsumenten, die Fleisch essen möchten, gehen in kein veganes Restaurant! Jeder Verzehr von tatsächlich achtsamem Fleisch bzw. Fisch reduziert die Nachfrage nach konventionellem Fleisch aus herkömmlicher Massentier oder Bio Haltung. Pragmatisch betrachtet geht die Massenbilanz mit jedem Fleischgericht aus dem Joujou ein wenig mehr in Richtung Tierwohl. Konkret sprechen wir hiervon circa 50 Tieren à 50kg, bei denen der konventionelle Fleischkonsument im Joujou vermutlich auf achtsames und (subjektiv) besser schmeckendes Fleisch gewechselt hat. Weitere 100 Tiere werden im Joujou aufgrund des hohen veganen Anteils im Vergleich zu konventioneller Gastronomie überhaupt nicht gegessen.


Nicht so radikal wie manche Tierschutzorganisation denken wir, dass die Forderung, dass sich alle Menschen nur noch pflanzlich ernähren sollen, in der heutigen Wirklichkeit aus unserer Sicht (noch) nicht umsetzbar ist. Somit möchten wir auch den Fleisch konsumierenden Gast für ein Mehr an Achtsamkeit begeistern. Möchte man in der realen Welt unter Berücksichtigung aller Ernährungsgewohnheiten heute Verbesserungen beim Tierwohl erreichen, ist aus unserer Sicht der Ansatz des Joujou auch dank Land.Luft der einzig pragmatisch umsetzbare.

Holistische Nachhaltigkeit wird zu Achtsamkeit und erhöht das Gemeinwohl

Die holistische Nachhaltigkeit im Joujou geht weit über bloße Umweltschutzmaßnahmen hinaus und hat das Gemeinwohl im Blick. Unser Speisenangebot ist nicht nur köstlich, sondern auch gesünder für den Menschen, da es auf pflanzlichen Zutaten basiert und Fleisch und Eier aus Massentierhaltung vermeidet.

Unsere ökologisch-sozialen Leitlinien sind vielfältig und umfassen den "No Plastic" und "Zero Waste" Ansatz, die Verwendung von recycelten Materialien, den Einsatz regionaler und saisonaler Produkte sowie die Reduzierung von CO2-Emissionen durch Sammelanlieferungen. Dabei achten wir auf die Mitbestimmung unserer Mitarbeiter, faire Entlohnung und die Nutzung von 100% Ökostrom.

Darüber hinaus unterstützen wir die Kreislaufwirtschaft, setzen ausschließlich auf Bio-Zutaten und bieten Bio-zertifizierte Getränke an. Unsere umfangreiche Auswahl an über 120 Weinen stammt aus biodynamischem Anbau. Wir servieren keine tierischen Produkte außer Fisch und Fleisch, vermeiden Gluten und die häufigsten Allergene. Zudem verwenden wir achtsame Süßungsmittel mit niedrigem glykämischen Index und verzichten auf industriellen Rübenzucker.

Insgesamt verfolgen wir eine holistische Nachhaltigkeitsstrategie, die nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch das Wohlbefinden unserer Gäste und die Stärkung der Gemeinschaft im Fokus hat.

Ganzheitliche Bewertung von Nachhaltigkeit

Wissen ist besser als Vermuten: eine von Joujou in Auftrag gegebene soziale Lebenszyklusanalyse (Social Life Cycle Assessment) der Unternehmensberatung agesis nach der renommierten Methode des Think Tanks LCA.2 aus Dänemark belegt nun ganz offiziell nach wissenschaftlichen Kriterien die gesamthafte nachhaltige Wirkung des Joujou in Bad Dürkheim auf das Gemeinwohl. Mehr dazu in Kürze.

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